Ohne Pulka geht es auch

Unsere Erfahrungen, wenn man einfach drauf los geht

Tag 1: Winterwandern im Stubaital

Spontane Idee, man hat verlängertes Wochenende, das ist fast wie Urlaub. Also bloß weg. Nur wohin, kein Problem, ab geht ’s nach Österreich mit dem Nachtzug. Mit dabei ca. 20kg Gepäck und alles was beim spontanen Packen in den Rucksack gepasst hat.

Ganz schön schwer, aber is wurscht, der Schnee wartet auf uns in Österreich. Los geht’s. Schnee und Berlin ist wie Hamburg und kein Regen.

Am nächsten Morgen in Innsbruck angekommen, fallen wir noch ein wenig müde aus dem Zug, egal, ab in den Bus Richtung Stubaital.

Die weiße Bergwelt zieht an uns vorbei, innerlich sind wir am Schreien. Wir können es kaum erwarten die Berge zu erobern. Angekommen in Neustift, kurz die Karte checken wohin wir wollen und los.

Wir laufen einfach, wohin wissen wir selber nicht aber in Richtung der Berge, so denken wir. Immer bergauf auf einer Straße, es wird langsam dunkel und fängt wieder an zu schneien. An uns fährt Richtung Tal ein Förster, hält an, na wohin des Weges? Ihr wollt doch nicht wild hier campen??? Wir: nein nein, quatsch, wollen nur mal schauen und gehen wieder zurück, klar… in der Dunkelheit 😉

Ein cooler Förster, schmunzelt nur, na dann… seine Aussage und fährt weiter. Wir warten bis er weg ist und versuchen eine geeignete Stelle zu finden um die Zelte dort auf zu bauen. Ha gar nicht so einfach, es schneit ja wie verrückt, aber kein Problem. Wir stampfen durch den tiefen Neuschnee, na ja, aber wir sind ja Berliner, harte Mädels und Jungs!!

Schlafplatz, nur wie bekommt man den ganzen Schnee weg um die Zelte aufzustellen, ohne Schaufel? Oh man, egal so lang schaufeln bis die Hände abfallen. Jetzt fix die Zelte aufbauen, im Dunkeln, geht. Das einzige Manko, der Zeltboden steht nicht auf ebenem Boden. Wie denn auch, wenn man keine Schaufel mitgenommen hat. Man schläft quasi sowas von schräg, das man ständig mit dem Schlafsack auf der Matte in die Ecke rutscht.

Kurz angemerkt: Wir haben zwei Biwak Zelte aufgeschlagen, aber die Temperaturen waren nachts doch ein wenig kälter als gedacht. Wir haben zu zweit in einem Jack Wolfskin Gossamer geschlafen. Ging.

Wir hatten uns wirklich einen traumhaften Platz ausgesucht neben einem reißendem Bach…aber die Sicht frühs am Morgen war umso besser. Dies aber alles in unserer nächsten Story.

Tag 2 folgt……

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